Eliana Zamprogna (35), Leiterin Research & Development Grain Processing am Hauptsitz in Uzwil, Schweiz
„Die Zeit ist reif für neue, feinere und optimiertere Verfahren zur Verarbeitung von Grundnahrungsmitteln“, findet Eliana Zamprogna. Grundlage dafür sei die bessere Kenntnis der Materialien und deren physikalischen und chemischen Eigenschaften. Die 35-Jährige blickt dieser Herausforderung mit Spannung entgegen.Eliana Zamprogna stammt aus Padova in Italien. Teile ihrer Studien in Chemical Engineering absolvierte die Italienerin in den USA. Über ihren Professor erfuhr sie, dass Bühler eine Stelle als „Projektleiter für Corporate Technology“ ausgeschrieben hatte. „Die Möglichkeit, meinen akademischen Hintergrund in einem beruflichen Umfeld umzusetzen, war für mich sehr attraktiv“, erinnert sich Frau Zamprogna an ihren ersten Besuch in der Schweiz. “Schon nach dem ersten Interview war ich begeistert von der ländlichen, naturnahen Umgebung von Uzwil und der freundlichen, offenen Atmosphäre bei Bühler.”
Nach eineinhalb Jahren stieg die Ingenieurin in der Division Grain Processing in die Abteilung Forschung und Entwicklung ein und koordiniert heute sämtliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in ihrem Bereich. „Die Aufgabe ist sehr vielfältig und reicht von der Weizenvermahlung, über die Futtermittelproduktion bis hin zum Bierbrauen“, sagt sie. Es ist sehr bereichernd durch den Überblick über den Gesamt-Entwicklungsprozess Synergien zu erkennen und einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der bestehenden Verfahren leisten zu können. Ihren Job versteht die Italienerin als Schnittstelle zwischen der akademischen Welt und den praktischen Fragen der Lebensmittelindustrie. Sie ist der Meinung, dass es für den Erfolg der Firma entscheidend ist, begabte und gut ausgebildete Talente zu gewinnen. Deswegen versteht sie sich auch als „Kaderschmiedin“ und bietet jungen Hochschulabsolventen aus der ganzen Welt bei Bühler eine Einstiegsplattform, zum Beispiel für Diplomarbeiten.


